A Gauche endlich auch kulturell interessiert und so!

Nächsten Dienstag geht Agauche kollektiv ins Theater, nämlich in das Stück Nach „Mutter“. – Nach „Brecht“. – „Nachdenken“, welches eine veränderte Fassung des berühmten Stück von Bertolt Brecht ist.

von der Schlachthofseite geklaut:
„Fast schäme ich mich, meinem Sohn diese Suppe hinzustellen. Aber ich kann keinen Löffel Fett mehr hineintun. Erst vorige Woche ist Pawel eine Kopeke pro Stunde abgezogen worden…“:

Immer längere Arbeitszeiten, Lohnkürzungen, politische Unterdrückungen führen im zaristischen Russland 1905 zu sozialer Verelendung ganzer Familien. Widerstand zeigt sich, erst in kleinen Gruppen, dann mit streikenden Arbeitern in der kommunistischen Bewegung. Die Mutter gerät durch die Fürsorge um ihren Sohn Pawel in die politischen Auseinandersetzungen…

Fragen zu aktuellem Elend, zu Möglichkeiten des Widerstands, stellen sich in der veränderten Fassung des berühmten Theaters von Bertolt Brecht. Die hierfür komponierte Musik von Hanns Eisler, eine Kantatenfassung für Chor, Soli und zwei Klaviere, die mit historischen Zitaten und Verfremdung arbeitet, lässt verschiedene Perspektiven für den Hörenden und Sehenden zu. Die Musik – Theatergruppe des SZ „Am Rübekamp“, die erst vor kurzem die „Schöpfung“ von J. Haydn mit Tanz und Musik aufgeführt hat, zeigt dieses besondere Musiktheater.

Veranstalter: Schulzentrum Am Rübekamp

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