Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Orte im (Un)Bewusstsein einer Stadt Gedenkfahrt nach Berlin – 25.03.-27.03.

Das Bild der Stadt Berlin wurde 1933-45 in vielerlei Hinsicht erschüttert. Hitler arbeitete zum einen an einem neuen, aber zum anderen auch an einem größeren Berlin. Diese architektonischen Maßnahmen gepaart mit Krieg, Verfolgung und Zerstörung verlieh der Stadt so langzeitig ein neues Antlitz. Wie verlief dieser politische und städtische Wandel? Was waren die Schauplätze nationalsozialistischen Handelns? Was hat es mit den sogenannten „frühen“ Konzentrationslager und „Schutzhaftabteilungen“ auf sich? Mit diesen und anderen Fragen werden wir uns auf der Fahrt sowohl in Workshops, aber auch auf den Straßen Berlins beschäftigen. Ein Besuch im jüdischen Museum Berlin ist ebenfalls vorgesehen.

Seminarleitung: Andreas Kahrs und Anne Lepper.
Für die Fahrt wird ein Teilnahmebeitrag von ca. 40,- kosten. Die Teilnehmer_innenanzahl ist auf 15 begrenzt.
Deshalb bitten wir um rasche Anmeldung unter lv.bremen@bdp.org.
Alter: 16 bis 27 Jahre
Kosten: ca.40 Euro

Veranstaltungsreihe „Nie wieder!“

Nie wieder Faschismus! Veranstaltungsreihe zum 70. Jahrestag der Befreiung

2015 ist das Jahr, in dem sich die bedingungslose Kapitulation und die Befreiung vom Naziregime zum siebzigsten Mal jähren. Ebenso jährt sich die Befreiung einer Vielzahl von Konzentrationslagern durch alliierte Streitkräfte. Nach wie vor ist es unfassbar, was für Gräuel der deutsche Faschismus samt seinem Antisemitismus hervorgebracht hat und wie vielen Menschen, besonders Jüdinnen und Juden, er das Leben kostete.
Mit unserer Veranstaltungsreihe „Nie wieder!“ wollen wir einen Beitrag zum Gedenken an all die Menschen leisten, die der Repressions- und Vernichtungspolitik von Nazi-Deutschland zum Opfer fielen. Sie soll auch dem Ziel dienen, sich ein umfassendes und schärferes Bild von den damaligen Ereignissen zu machen. Denn gerade jetzt, wo sich Rassismus und andere Ausgrenzungsmechanismen wieder so laut wie lange nicht mehr artikulieren, muss sich auch vor Augen gehalten werden, zu was der Faschismus imstande ist. Ebenso müssen wir der Forderung, dass „Auschwitz nicht noch einmal sei“ Nachdruck verleihen.
Als Beitrag hierzu wird es verschiedene Veranstaltungen geben, bei denen wir uns näher mit der Thematik auseinandersetzen. So organisieren wir im Rahmen dieser Reihe auch Gedenkstättenfahrten und besuchen Orte, an denen das NS-Regime konkret Gräueltaten verübt hat.
Organisiert wird diese Veranstaltungsreihe vom Bund Deutscher Pfadfinder_innen Bremen und von à Gauche Bremen.


Überblick zur Geschichte Nationalsozialismus und Kontextualisierung
Tagesseminar – 14.02., 11-18 Uhr, BDP-Haus am Hulsberg

Zu Beginn der Veranstaltungsreihe wollen wir einen Überblick zur Geschichte des Nationalsozialismus geben. Wie war die politische Entwicklung im Deutschen Reich? Welche unterschiedlichen Entwicklungsstufen können für den Zweiten Weltkrieg und die Judenverfolgung auf europäischer Ebene ausgemacht werden? Das Tagesseminar wird in zwei Hälften stattfinden. Zuerst wird sich dem Thema „Antisemitismus. Ursprung und Kontinuität“ angenommen. Nach einer Mittagspause fährt das Seminar mit „Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeit-Kontextualisierung der Judenverfolgung durch das Nationalsozialistische Deutschland“ fort.
Die Teilnehmer_innen sollen gemeinsam unterschiedliche Wissensstände aufarbeiten und sich eine gemeinsame Grundlage erarbeiten. Geleitet wird das Seminar von Andreas Kahrs und Anne Lepper.
Um eine Anmeldung bis zum 09.02. 2015 unter lv.bremen@bdp.org wird gebeten.
Alter: 16 bis 27 Jahre
Kosten: 0 bis 10 Euro

Naziverbrechen in der (diakonischen) Jugendarbeit in Bremen 1933-45 in den „Fürsorgeanstalten“
Vortrag und Diskussion mit Rodolfo Bohnenberger – 03.03., 19:30 Uhr, BDP-Haus am Hulsberg

„Fürsorge“erziehung zwischen 1933 und 1945 konzentrierte sich in Bremen auf fünf evangelische Anstalten: das „Isenbergheim“, das „Marthasheim“, sowie das „Mädchenwaisenhaus“ für Mädchen; der „Ellenerhof“ und das „St. Petri Knabenwaisenhaus“ für Jungen. Wie waren die Lebensumstände für die Kinder und Jugendlichen in diesen Heimen? Welche Rolle spielten Zwangsarbeit und Deportation in den Heimen? Auch 70 Jahre nach Ende des Krieges gibt es nur wenig Aufarbeitung und keinerlei Gedenken an die Opfer. Die Veranstaltung soll einen kleinen Beitrag zur kritischen Aufarbeitung der Geschichte in den Bremer Fürsorgeanstalten liefern.
Eine Abendveranstaltung mit Diplom-Sozialpädagoge Rodolfo Bohnenberger; in der Jugendhilfe tätig und als ver.di-Gewerkschafter engagiert.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Orte im (Un)Bewusstsein einer Stadt
Gedenkfahrt nach Berlin – 25.03.-27.03.

Das Bild der Stadt Berlin wurde 1933-45 in vielerlei Hinsicht erschüttert. Hitler arbeitete zum einen an einem neuen, aber zum anderen auch an einem größeren Berlin. Diese architektonischen Maßnahmen gepaart mit Krieg, Verfolgung und Zerstörung verlieh der Stadt so langzeitig ein neues Antlitz. Wie verlief dieser politische und städtische Wandel? Was waren die Schauplätze nationalsozialistischen Handelns? Was hat es mit den sogenannten „frühen“ Konzentrationslager und „Schutzhaftabteilungen“ auf sich? Mit diesen und anderen Fragen werden wir uns auf der Fahrt sowohl in Workshops, aber auch auf den Straßen Berlins beschäftigen. Ein Besuch im jüdischen Museum Berlin ist ebenfalls vorgesehen.

Seminarleitung: Andreas Kahrs und Anne Lepper.
Für die Fahrt wird ein Teilnahmebeitrag von ca. 40,- kosten. Die Teilnehmer_innenanzahl ist auf 15 begrenzt. Deshalb bitten wir um rasche Anmeldung bis zum 06.03.15 unter lv.bremen@bdp.org.
Alter: 16 bis 27 Jahre
Kosten: ca.40 Euro

Das Konzentrationslager Neuengamme 1938-1945 und seine Nachgeschichte
Gedenkstättenfahrt zum KZ Neuengamme – 14.05.

Südöstlich von Hamburg befand sich von 1938 bis 1945 das größte Konzentrationslager Nordwestdeutschlands, das KZ Neuengamme. Mehr als 100 000 Häftlinge aus ganz Europa waren im Hauptlager und den 86 Außenlagern inhaftiert. Es starben mindestens 42 900 Menschen in Neuengamme, den Außenlagern und bei Kriegsende im Zuge der Lagerräumungen.
Nach dem Krieg wurde das ehemalige Konzentrationslager von den britischen Besatzungsbehörden für 3 Jahre als Internierungslager und darauf von der Stadt Hamburg als Gefängnis genutzt. 1968 entstand am Gelände des KZ ein internationales Mahnmal. Seit Oktober 1981 informieren in Neuengamme Ausstellungen über die Geschichte des Lagers. Im Mai 2005 wurde die Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers eröffnet.
Wir werden eine Tagesfahrt zum Konzentrationslager Neuengamme unternehmen, um uns die Gedenkstätte und ihre Ausstellungen anzuschauen.

Um eine Anmeldung bis zum 10.05.2015 unter lv.bremen@bdp.org wird gebeten.
Alter: 16 bis 27 Jahre
Kosten: ca. 10 Euro

Hey Kidz da draußen!

Diesen Samstag wollen sich die Idioten der rechtskonservativen Partei „Alternative für Deutschland“ in Bremen versammeln, um ihren Bundesparteitag abzuhalten. Die AfD zeichnet sich nicht nur durch ihre sozialchauvinistische, nationalistische sowie rassistische Politik aus, sondern ebenfalls durch Forderungen nach reaktionären Krisenlösungen. Als wenn das nicht schon scheiße genug wäre, halten sie auch an einem konservativen, sexistischen und homophoben Familienbild fest. Darüber hinaus unterstützt die AfD die zehntausenden Pegida-Rassist*innen.
Um dem entschlossen entgegenzutreten, rufen wir gemeinsam mit dem Bündnis gegen Nationalismus Bremen auf am Samstag auf die Straße zu gehen.
Dazu laden wir euch ein gemeinsam mit uns für eine solidarische, grenzenlose und vielgeschlechtliche Gesellschaft zu kämpfen und an der Demo teilzunehmen. Treffpunkt für alle motivierten Jugendlichen ist um 12.45 Uhr an der Bürgermeister-Smidt-Brücke Ecke „Bar Celona“.
Bringt eure Freund*innen mit! Wir freuen uns auf euch!

Back in the game..

Richtig gelesen.. Back in the game!
Genauer gesagt: unsere Website wird nach langer Zeit wieder mit Neuigkeiten, Ankündigungen, Bidern, Videos usw. bespielt
Wir werden in Zukunft hier und da noch etwas rumspielen, um alles noch ein bisschen schicker zu machen!

Jugendkongress in Bremen!

Der Monat ist noch nicht rum, aber das Taschengeld ist trotzdem schon fast alle. Parallel dazu macht die Schule wieder mal keinen Spaß und die Lehrer_innen erdrücken einen mit Hausaufgaben und Klausuren. Als ob das noch nicht genug Druck wäre, werden angebliche „Leistungsverweigerer“ von der Gesellschaft ausgegrenzt. Hat man zusätzlich eine von der Mehrheit abweichende sexuelle Orientierung oder Hautfarbe wird es noch schlimmer. Wie all dies zusammenhängt und was man dagegen tun kann, wollen wir mit euch zusammen herausfinden.

Anmeldung usw. unter http://jukobremen.blogsport.de

Immer nur die faulen Griechen?

Am Freitag, den 19.4. wird unser nächstes Cafe Karoshi sein. Diesmal geht es um die Euro-Krise.
Auf unseren Flyern steht fälschlicher weise, dass das Karoshi in der Friese stattdindet. Da die Frise an dem Tag leider bereits belegt ist, sind wir ins Paradox umgezogen.
Wir treffen uns also am 19.4. um 17 Uhr im Paradox. ;)

Seit Jahren sind die Medien voll davon: Wirtschaftskrise, Staatsschuldenkrise, Banken- und Finanzkrise, Eurokrise! Aber was ist das eigentlich, eine Krise? Alle reden davon niemand erklärt sie.

Für was sind denn Lösungsansätze wie krasse Kürzungen in Bildung, Gesundheit und Sozialem wichtig? Was wird damit bezweckt und wahrscheinlich auch erreicht?
Diese Fragen und warum die Krise nicht Schuld der „faulen Griechen“ ist wollen wir gemeinsam mit euch am Freitag diskutieren.

Drohende Schließung einiger Jugendzentren

Es gibt in Bremen viele Orte, die wir gerne als Treffpunkte nutzen (BDP, Friese, Buchte, MKH usw.), die aber von der Finanzierung durch die Stadt Bremen abhängig sind. Nun gibt es das Problem, dass solche Treffpunkte dem Staat nicht so wichtig sind wie andere Dinge, sodass das Geld von der Stadt Bremen seit 10 Jahren stetig weniger geworden ist.
Aber langsam wird es eng für einige Orte: Ohne Geld lässt sich hierzulande fast nichts machen und so ist es wahrscheinlich, dass, wenn es so weitergeht, einige Häuser in der nächsten Zeit schließen müssen.
Um mit anderen betroffenen Jugendlichen zu schauen, was wir dagegen tun können haben, laden wir am 5.3. um 17 Uhr ins BDP-Haus ein:

Hallo,

wir sind á gauche, eine offene linke Jugendgruppe. Wir treffen uns regelmäßig im BDP-Haus, machen Veranstaltungen in Einrichtungen, wie der Friese oder dem MKH und nutzen auch sonst in unserer Freizeit viele der Jugendhäuser, um zu chillen, VoKüs zu besuchen oder einfach mal bei einem Kneipenabend zu schnacken. Doch, wie ihr vielleicht schon wisst, sind genau diese Häuser immer wieder von der Existenz bedroht und auch wir wollen uns für den Erhalt der Einrichtungen einsetzen, denn Freizis, Jugendhäuser etc. sind elementar wichtig in Bremen!
Wo sonst sollen wir Politarbeit machen, uns weiterbilden oder einfach nur chillen, ohne, dass Erwachsene sich in unsere Freizeitgestaltung einmischen und sich als Lehrer aufführen? Wo sonst haben wir die
Möglichkeit, bei Entscheidungen mitzubestimmen? Wo sonst gibt es den Freiraum zur Selbstentfaltung und Selbstentwicklung?
Wir wollen uns mit euch überlegen, wie die aktuelle Situation aussieht, wo die Probleme und die Ursachen dabei liegen und wie wir uns dagegen wehren können.
Kommt am 05.03. um 17 Uhr ins BDP-Haus (Am Hulsberg 136)!
Dort können wir über unsere Interessen diskutieren und Aktionen und Proteste planen. Alles, was wir auf dem Treffen erarbeiten, können wir direkt am 06.03. um 17 Uhr im Freizi Findorff den Hauptamtlichen der Einrichtungen vorstellen und mit ihnen weiterplanen.
Wenn ihr Fragen habt, meldet euch einfach unter: jugendbuendnis30@gmx.de
Wir freuen uns auf euch!

Lektürekurs: Das Kapital (Karl Marx)

Ab Montag, den 4.2. wird es im Infoladen wieder einen Lektürekurs zu dem „Kapital“ von Karl Marx geben.

Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware, Wert, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus, Klasse und Staat?

Ab Anfang Februar 2013 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Anfang Dezember insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert_innendebatten vermieden werden. Die Referenten werden moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneigung und Diskussion. Darüber hinaus sind Begleitveranstaltungen zu Lektürethemen geplant.

Die Treffen sind immer Montags von 19-21 Uhr im Infoladen in der St. Pauli-Str. 10-12

https://associazione.wordpress.com/2012/12/17/oliver-barth-moritz-zeiler-lekturekurs-zu-karl-marx-das-kapital-kritik-der-politischen-okonomie-band-1/

Flüchtlingsunterkunft im Viertel

gern und unbedingt weiterleiten!

In den letzten Wochen wurde in den Medien von der Planung einer
Flüchtlingsunterkunft in der Eduard Grunow Straße in Bremen berichtet.

Kurz darauf folgten die ersten rassistischen Taten (siehe
Zeitungsartikel unten).
Der Beirat und Ortsamtleiter Robert Bücking positionieren sich für die
Flüchtlingsunterkunft und laden heute Abend um 19:00 Uhr zur
Öffentlichen Beiratssitzung ins Concordia-Theater in der
Schwachhauser Heerstraße 17 ein, um sich dem Thema zu widmen.

Es wird mit Anwohner_innen gerechnet, die sich gegen die
Flüchtlingsunterkunft aussprechen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass viele Leute zur Sitzung gehen und
zeigen, dass die zukünftigen Bewohner_innen der Flüchtlingsunterkunft
herzlich willkommen sind.

Hier die Links :
http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video41944-popup.html
http://www.weser-kurier.de/bremen/politik2_artikel,-Neue-Unterkunft-fuer-Asylbewerber-_arid,425918.html
http://gruene-bremen.de/startseite/volltext-startseite/article/gruene_verurteilen_stimmungsmache_gegen_fluechtlingsunterkunft_im_viertel/
https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ra&dig=2012%2F11%2F16%2Fa0031&cHash=3ee0bd04bdc5e074a505ce268800d056
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikasylbewerberheimviertel100.html

Agauche Kneipe

Mit Freuden können wir verkünden, dass es an diesem Freitag die allererste offizielle Agauche Kneipe geben wird! Leider ist sie dieses Mal noch ein wenig unvorbereitet und schlecht mobilisiert. Trotzdem laden wiralle Leute ganz herzlich ins Sielwallhaus (SWH, Sielwall 38) ein, um für einen guten Zweck ab 22:00 Uhr nett Bier zu trinken. Parallel werden auch Filme gezeigt.Diese Kneipe wird ab jetzt einmal im Monat im SWH stattfinden!

Organisiert wird das Ganze von der Gender-Ag von Agauche, deshalb und sowieso gilt also:
Für Mackertum, Sexismus und Homophobie gibt es keinen Raum!