Das Café Karoshi ist mit 2 Veranstaltungen zurück!

05.12. – Alternative für Deutschland?
um 17h in der Friese, Friesenstraße 124

Etwa zwei Jahre nach ihrer Gründung ist die AfD mittlerweile in drei Landtagen und im Europaparlament vertreten. 2015 folgen Wahlen für Hamburg und Bremen. Für Schlagzeilen sorgt sie vor allem durch Verbindungen zu gewalttätigen Neonazis oder durch rassistische Aussagen ihrer Mitglieder. Die AfD bündelt verschiedene rechte bis rechtsradikale Aussagen in einer Partei, wodurch sie ein Wahlspektrum von Konservativen bis zu bekennenden Neonazis abdeckt. Gerade darin liegt unserer Meinung nach die große Gefahr dieser Partei, da sie rechten Positionen im Parlament sowie der Gesellschaft Gehör verschafft.
In dem Workshop möchten wir zunächst darüber reden, welche Inhalte die AfD vertritt. Anschließend wollen wir sowohl theoretische als auch praktische Ideen diskutieren, was man der AfD und ihren rückschrittlichen Ideen entgegensetzen kann.
Vorwissen wird nicht benötigt.

19.12. – Kapitalismus. Armut und Reichtum
um 17h in der Friese, Friesenstraße 124

Warum gibt es Menschen die so reich sind, dass sie nicht wissen wohin mit ihrem Geld, während andere kaum genug zu essen haben? Warum stehen Häuser leer, während Menschen auf der Straße schlafen müssen? In den letzten Jahrzehnten ist die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergegangen. Rufe nach gesellschaftlicher Umverteilung wurden deshalb lauter. Dabei wird oft vergessen, dass die Verteilung des erwirtschafteten Reichtums schon im Betrieb stattfindet und dort haben die Unternehmer die besseren Karten, denn während sie die Besitzer der Produktionsmittel (Rohstoffe, Maschinen etc.) sind, sind die Beschäftigten gezwungen ihre Arbeitskraft zu verkaufen.

Mit Hilfe von Marx‘ Theorie wollen wir gemeinsam erarbeiten warum dies so ist, was Kapitalismus eigentlich ist und warum Armut kein Zufall ist. Der Workshop ist offen für jede_n und es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Café Karōshi? Was ist das?

Das Wort Karōshi kommt aus Japan, es bedeutet ungefähr „Tod durch Überarbeiten“ und ist eine verbreitete Todesursache in der Arbeitswelt des modernen Japan. Karōshi steht für uns stellvertretend für diese Gesellschaft, in der unsere Interessen nichts zählen, in der die überwiegende Mehrheit der Menschen viele Stunden täglich arbeiten muss, um überhaupt irgendwie an die Lebens-Mittel dieser Gesellschaft zu kommen.

Mit unserem Cafe wollen wir einen Freiraum gegen die alltäglichen Zumutungen schaffen, die wir in unserem Alltag, an Schule, Betrieb, Uni oder sonstwo erleben. Außer einer netten Atmosphäre und bezahlbaren Getränken wollen wir politische Filme gucken, Vorträge anbieten und über die Themen auch gemeinsam diskutieren.
Denn das Cafe Karoshi soll nicht dazu dienen, nach einem netten Wochenende die Scheiße um uns herum wieder besser zu ertragen zu können. Sondern es soll Perspektiven zeigen, sich gemeinsam gegen die Übel dieser Gesellschaft zu organisieren.

Denn nur gemeinsam wird der Widerstand stark.

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