Archiv Seite 2

Straßen aus Kandis

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift Straßen aus Zucker gibt es nun auch einen Bremen-Teil „Kandis“, in dem auch unsere Antisexismus-AG vorgestellt wird. Die Ausgabe beschäftigt sich mit verschiedenen Fragen rund um Sexismus und ist wie die immer sehr lesenswert!

Von der gedruckten Ausgabe (mit der Kandis-Einlage) liegen jetzt auch mehr als genug u.a. Im Sielwallhaus, im Infoladen, im BDP-Haus, im Kulturzentrum Kurzschluss, in der GSV und im BEV-Beratungsladen in Bremen-Nord.
Die Online-Version kannst du dir hier herunterladen!

Cafe Karoshi: Sexismus – Was ist das eigentlich?

Am Freitag, den 15.02. um 17 Uhr in der Friese (Friesenstraße 124)

Schon wieder hört ihr in der Schule „Schwuchtel“ oder „Schlampe“ und wundert euch, warum schon wieder alle von starken Männern und schönschreibenden Frauen reden? Warum werden von Männern andere Sachen erwartet als von Frauen und was ist überhaupt dran an der Einteilung in „Männer“ und „Frauen“? Und was können wir sexistischen Verhalten in der Schule, am Arbeitsplatz und im Alltag entgegensetzen?

Das Wort Karoshi kommt aus Japan. Es bedeutet ungefähr „Tod durch Überarbeiten“ und ist eine verbreitete Todesursache in der Arbeitswelt des modernen Japan.
Karoshi steht für uns stellvertretend für diese Gesellschaft, in der unsere Interessen nichts zählen, in der die Menschen im Extremfall arbeiten müssen bis sie tot umfallen.
Mit unserem Café wollen wir einen Freiraum gegen die alltäglichen Zumutungen schaffen, die wir in unserem Alltag, an Schule, Betrieb, Uni oder sonstwo erleben. Neben einer netten Atmosphäre und bezahlbaren Getränken wollen wir einen Raum schaffen, wo jede/r vorbei kommen kann, um neue Leute kennen zu lernen und gemeinsam darüber zu reden, wie endlich alles anders wird.

Denn nur gemeinsam lässt sich Widerstand denken und ausprobieren

Unser Aufkleber von vor ein paar Jahren...

Lektürekurs: Das Kapital (Karl Marx)

Ab Montag, den 4.2. wird es im Infoladen wieder einen Lektürekurs zu dem „Kapital“ von Karl Marx geben.

Mit dem Lektürekurs wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware, Wert, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Fetischismus, Klasse und Staat?

Ab Anfang Februar 2013 wird einmal wöchentlich der erste Band des Marx’schen Kapital gelesen und diskutiert und so bis Anfang Dezember insgesamt erarbeitet. Der Kurs wendet sich vor allem an diejenigen, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine größeren Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert_innendebatten vermieden werden. Die Referenten werden moderieren und einen Überblick über verschiedene Lesarten geben, jedoch keine allgemeingültige Interpretation präsentieren. Gewünscht ist gemeinsame Textaneigung und Diskussion. Darüber hinaus sind Begleitveranstaltungen zu Lektürethemen geplant.

Die Treffen sind immer Montags von 19-21 Uhr im Infoladen in der St. Pauli-Str. 10-12

https://associazione.wordpress.com/2012/12/17/oliver-barth-moritz-zeiler-lekturekurs-zu-karl-marx-das-kapital-kritik-der-politischen-okonomie-band-1/

Critical Mass – Für eine bunte Schule! Gegen den grauen Alltag!

Nach u.a. einem großen Schulstreik und vor u.a. einer Schulbesetzung gab es heute als Teil einer Reihe von Aktionen in Bremen eine Critical Mass:
Seit knapp einer Woche gibt es in Bremen im Rahmen des Global Education Strike verschiedene Aktionen, die sich gegen Noten, Konkurrenz, Zwang, also gegen die kapitalistische Schule richten.
Heute trafen wir uns gemeinsam zu einer Critical Mass direkt in der Nähe des Stern. Immer mehr Schülis kamen zusammen, bis wir uns mit knapp 60 Protestierenden zunächst leise, doch dann immer aktiver und lauter dem Stern nähern kamen.
Am Stern angekommen blockierten wir über ca. 20 Minuten den gesamten Verkehr des Stern, was einen Großteil des Innenstadt-Verkehrs ausmacht, indem wir nicht nur sämtliche Ein- und Ausfahrten blockierten, sondern außerdem mit Rauchbomben und viel viel Farbe unserem Motto „Für eine bunte Schule – gegen den grauen Alltag“ Ausdruck verliehen.
Während und nach der Aktion waren wir alle positiv überrascht davon, dass es uns scheinbar gelungen ist, eine Aktion mit über 50 Leuten langfristig zu planen, ohne dass sich schon vorher Bullen am Aktionsort breit machen konnten.
Nach der Aktion auf dem Stern sind wir mit ein paar Leuten noch weiter lärmend durch die Stadt gezogen, sodass die Menschen an allen wichtigen Orten von den Aktionen mitbekommen.

Es wurde bereits angekündigt, dass am Montag, den 26. Eine Schule besetzt wird.

Text kopiert aus Indymedia
Website des Bündnisses

Flüchtlingsunterkunft im Viertel

gern und unbedingt weiterleiten!

In den letzten Wochen wurde in den Medien von der Planung einer
Flüchtlingsunterkunft in der Eduard Grunow Straße in Bremen berichtet.

Kurz darauf folgten die ersten rassistischen Taten (siehe
Zeitungsartikel unten).
Der Beirat und Ortsamtleiter Robert Bücking positionieren sich für die
Flüchtlingsunterkunft und laden heute Abend um 19:00 Uhr zur
Öffentlichen Beiratssitzung ins Concordia-Theater in der
Schwachhauser Heerstraße 17 ein, um sich dem Thema zu widmen.

Es wird mit Anwohner_innen gerechnet, die sich gegen die
Flüchtlingsunterkunft aussprechen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass viele Leute zur Sitzung gehen und
zeigen, dass die zukünftigen Bewohner_innen der Flüchtlingsunterkunft
herzlich willkommen sind.

Hier die Links :
http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video41944-popup.html
http://www.weser-kurier.de/bremen/politik2_artikel,-Neue-Unterkunft-fuer-Asylbewerber-_arid,425918.html
http://gruene-bremen.de/startseite/volltext-startseite/article/gruene_verurteilen_stimmungsmache_gegen_fluechtlingsunterkunft_im_viertel/
https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ra&dig=2012%2F11%2F16%2Fa0031&cHash=3ee0bd04bdc5e074a505ce268800d056
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikasylbewerberheimviertel100.html

Schulstreik 2012

Schulstreik in Bremen!

Noten – die nichts über unsere Persönlichkeit oder Talente aussagen; die uns in Gewinnende, “Loser“ und Mittelmaß selektieren!
Prüfungsstress – der uns nur Nerven und einen wichtigen Teil unserer Jugend kostet!
Themen – von Menschen vorgegeben, die schon seit Jahrzehnten keine Schule mehr von innen
gesehen haben!
Wissen – für das wir weder jetzt noch später Anwendung finden können!
Und wozu das alles?

Damit wir funktionierende Mitglieder der Gesellschaft werden – pünktlich, diszipliniert, gehorsam, fleißig und brav.
Kleine Rädchen im Getriebe.
Aber würden wir nicht viel lieber frei und ohne Zwang unseren Wissensdurst an Themen stillen, die uns wirklich interessieren?
Wollen wir nicht lieber aufhören nur zu wissen, und anfangen zu verstehen?
Sind Noten dazu wirklich nötig?
Diese und viele andere Fragen, Forderungen und Ideen wollen wir in der Woche vom 14.11. bis zum 22.11. diskutieren und gemeinsam mit tausenden anderen Schüler_innen in der ganzen Welt in der Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen.

Deshalb fordern wir euch auf: Werdet aktiv!
Seid mehr als kleine Rädchen – geht mit uns auf die Straße und verschafft eurer Stimme Gehör.

checkt www.schulstreik-bremen.de

BUNDESWEHR VERTREIBEN!

Am 2. Oktober 2012 haben wir, ein antimilitaristisches Aktionsbündnis der offenen linken Jugendgruppe
à gauche und der linksjugend [‘solid], die Werbeaktion der Bundeswehr auf der gerade stattfindenden Berufsmesse gestört.

Mit kreativem, lautem und bunten Protest haben ein deutliches Zeichen gegen die Kriegspropaganda der Bundeswehr und ihren Versuch gesetzt, sich als ‚normalen‘ Ausbildungsplatz und attraktiven Arbeitgeber zu inszenieren.

Zur Aktion
Mit einem „Die-in“-Flashmob vor dem Stand der Bundeswehr haben wir unter dem Motto „Die Bundeswehr geht über Leichen… Du auch?“ dem falschen Schein der Kriegspropagandisten eine Inszenierung entgegensetzt, dass der grausamen Realität des mordenden Soldatentums gerechter wird:

Über dem von einem blutigen Leichenhaufen bedeckten Stand der Bundeswehr haben wir eines unserer Banner mit der Forderung „Kein Werben fürs Sterben“ mit Heliumballons unter die Decke steigen lassen und währenddessen Infomaterial über Militarisierung, Kriegseinsätze und die Werbestrategien der Bundeswehr an Bildungsstätten verteilt.

Klar, dass sich auch die tapferen Mörder fürs Vaterland nicht gerne mit diesen Wirklichkeiten konfrontiert sahen- und sofort versuchten, die Leichen und umstehenden Demonstrant*innen irgendwie ganz schnell wieder wegzubekommen:
Leichen wegzerrendes Security- Personal und aufgeregt-überforderte Mustersoldaten ergänzten so das dramatische Theater, das von applaudierenden Messebesucher*innen und lautstark protestierenden Jugendlichen des antimilitaristischen Bündnisses eingerahmt wurde.

Hintergrund
Dass die Bundeswehr immer wieder versucht, mit ihrer kriegstreibenden Werbepropaganda gerade uns Jugendliche – ob an Schulen, Berufsmessen oder in der Bravo- in die Verpflichtungs-Falle zu locken, werden wir nicht akzeptieren!
Für alle Bildungs- und Ausbildungsstätten gilt: Bundeswehr, wegtreten!
Gegen jede Verharmlosung von Krieg + Militär!


Wo immer die Bundeswehr sich und ihre Lügen von „Sicherheitspolitik“, „Karrierechancen“ oder der „Verteidigung von Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit“ verkaufen will, werden wir auch sein und deutlich machen, worum es wirklich geht:
Massaker an Zivilisten sind keine Ausnahme- der brutale Krieg um wirtschaftliche Interessen ist längst zur Normalität in der ständigen Staatenkonkurrenz geworden. Und dass es hier nicht um die Sicherung des Friedens, sondern ganz im Gegenteil um die kriegerische „Aufrechterhaltung des freien Welthandels und den ungehinderten Zugang zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt“ geht, ist sogar den Verteidigungspolitischen Richtlinien für die Bundeswehr selbst zu entnehmen.

Solange diese Gewalt weitergeht, solange Krieg und Kapitalismus unser Leben bestimmen, werden auch wir weiterkämpfen!

Gegen die Militarisierung der Gesellschaft!
Gegen Bundeswehr und Kriegsindustrie- überall!
Gegen das Morden und Sterben für Staat, Nation und Kapital!
Her mit dem schönen Leben!

ALARM – Sammelabschiebung 4.9.12 ab Düsseldorf

Während die Politiker_innen vor der Kamera ihre betroffenen Sonntagsreden zu den Progromen in Rostock halten, dabei das Wort Progrom nicht in den Mund nehmen wollen und sich vor Gedenktafeln fürchten, arbeiten sie hinter den Kameras unverblühmt weiter an ihren rassistischen Abschiebungen.

Am 4.9. sollen wieder Roma über den Flughafen Düsseldorf abgeschoben werden

Bisher gab es immer Proteste am Flughafen Düsseldorf. Aufgrund von Urlaub und Krankheit sieht es diesmal dünn aus. Aber ob am Flughafen, vor den lokalen Ausländerbehörden oder in der Innenstadt. Protest kann vielfältig sein und wer weiß, ob es nicht doch noch spontane Proteste geben wird?!
Flug startet wahrscheinlich um ca. 12 Uhr, nicht einsehbar vom Gate „F“, einem unscheinbaren Gebäude zwischen Feuerwehr und Tor 36 gelegen.

-> Vollständiger Indymedia-Artikel

à Gauche kämpft gegen diese rassistische Asylpolitik und wird auch in Düsseldorf vor Ort aktiv an den Protesten gegen die Abschiebung teilnehmen.
Wer noch mitkommen möchte kann sich gerne bei uns melden: über Facebook (Facebook-Account Agauche) oder per Mail an agauche@web.de!

„Her mit dem schönen Leben!“ offener linker Jugendkongress in Hamburg

6. linker Jugendkongress
Warum besitzen zwei Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte der Reichtümer? Warum gibt es Kriege? Warum bringt Schule oft keinen Spaß? Und was hat das alles mit unserem Wirtschaftssystem zu tun? Wie kommt es, dass tausende Menschen in Hamburg nach einer bezahlbaren Wohnung suchen, während ca. 1,2 Mio. qm Bürofläche leer stehen? Warum finden Sarrazins rassistische Thesen so großen Zuspruch in der angeblich demokratischen Mitte der Gesellschaft? Wie kann es sein, dass 55 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges Nazis immer noch morden und ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten? Und gibt es wirklich keine Alternative zum Kapitalismus?

Um über diese und andere Fragen zu diskutieren, gibt es seit fünf Jahren den linken Jugendkongress „Her mit dem schönen Leben!“. Auch in diesem Jahr möchten wir uns gemeinsam mit euch überlegen, wie ein alternatives Leben aussehen kann und uns mit verschiedenen Formen des Widerstandes auseinandersetzen. Außerdem wird es Raum zum gegenseitigen Kennenlernen geben. Zusammen wollen wir mit euch diskutieren, wie unser Wirtschaftssystem unter anderem mit Leistungsdruck in der Schule, Sexismus und Rassismus verknüpft ist und welche Alternativen möglich sind.
Es wird Workshops zu Themen wie Schule, Kapitalismuskritik, Antifaschimus u.v.m geben. Auch praktische Einheiten, wie veganes Kochen und Street-Art sind geplant. Egal, ob du dich noch nie mit diesen Themen auseinandergesetzt hast oder schon länger politisch aktiv bist, jede_r der_die Lust hat, ist herzlich willkommen!

M31 – European Day of Action against Capitalism

Am 31. März haben verschiedene linksradikale Gruppen aus Europa und der ganzen Welt einen Aktionstag gegen den Kapitalismus organisiert. Ein Rückblick:

M31 – Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus in Frankfurt/Main from Filmpiraten on Vimeo.